Rowa Masterbatch bringt zur Fakuma eine Farbpalette mit, die nach Einschätzung des Unternehmens die Designtrends des Jahres 2027 aufgreift. Vorgestellt werden sieben Farbtöne, die natürliche Nuancen mit markanten Akzenten verbinden. Gezeigt werden die Farben auf Musterplatten, ergänzt um Effektvarianten.
Im Mittelpunkt stehen die Töne Luminous Blue, Energy Orange, Pop Pink, Meadowland Green, Clay und Russet Brown. Hinzu kommt eine gestalterische Linie. Damit adressiert der Masterbatch-Hersteller Anwendungen in unterschiedlichen Bereichen, etwa im Interieur, bei Konsumgütern, im Packaging oder im Automobildesign.
Farben zwischen Naturton und Signalwirkung
Luminous Blue beschreibt Rowa Masterbatch als tiefen, leuchtenden Blauton zwischen Klarheit und Energie. Der Farbton soll sich unter anderem für Interieur-Design und technische Produkte eignen. Energy Orange ist als warmer, dynamischer Ton angelegt. Pop Pink setzt dagegen bewusst auf hohe Sichtbarkeit und eine expressive Wirkung.
Mit Meadowland Green und Clay rücken stärker naturinspirierte Töne in den Vordergrund. Meadowland Green steht für Frische, Wohlgefühl und Wellness und wird insbesondere für Kosmetikverpackungen, Mode und Interieur genannt. Clay bewegt sich zwischen Beige, Ocker und Taupe und zielt auf Anwendungen, in denen natürliche, wertige Oberflächen gefragt sind. Russet Brown ergänzt die Palette um ein warmes Braun mit rötlich-orangen Anteilen, das vor allem mit wohnlichen und erdigen Gestaltungskonzepten verbunden wird.
Effektvarianten auf Basis von Coloro und WGSN
Entwickelt wurden die Farbinterpretationen in Kooperation mit dem Effektpigmenthersteller Kuncai. Grundlage sind die Farbtrends von Coloro und WGSN. Neben den Purtönen entstanden auch Effektvarianten, die zusätzliche optische Reize für Kunststoffanwendungen schaffen sollen. Auf der Fakuma zeigt Rowa Masterbatch diese Entwicklungen anhand von Musterplatten.
Das Unternehmen verweist dabei auf die Verbindung von Farbton und Oberflächenwirkung. Gerade bei Tönen wie Clay können „metallische Akzente und haptisch ansprechende Oberflächen“ die Tiefenwirkung zusätzlich verstärken.



