Die European Society of Thin Films (EFDS) hat in Tuttlingen den internationalen Workshop „Designing Interfaces – Innovations in Biosensor & Environmental Technology and Applications“ veranstaltet. Die zweitägige Veranstaltung brachte Fachleute aus Forschung und Industrie zusammen, um aktuelle Entwicklungen in der Sensor- und Umwelttechnologie zu diskutieren.
Im Mittelpunkt standen Themen wie Biosensorik, Mikrofluidik, Photonik, gedruckte und flexible Sensoren sowie implantierbare Systeme. Die Vorträge und Diskussionen verdeutlichten die zunehmende Bedeutung interdisziplinärer Ansätze bei der Entwicklung neuer Sensor- und Interface-Technologien.
Breites Themenspektrum für Medizin und Umwelttechnik
Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit Anwendungen in der Medizintechnik und Umweltanalytik. Dabei wurden sowohl aktuelle Forschungsarbeiten als auch industrielle Entwicklungen vorgestellt. Ergänzt wurde das Programm durch eine Poster-Ausstellung, die Einblicke in laufende Forschungsprojekte bot und den fachlichen Austausch unterstützte.
Praxisnahe Einblicke bei Exkursion
Ein Höhepunkt des Workshops war eine Exkursion zum Hahn-Schickard-Institut in Villingen-Schwenningen. Dort erhielten die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Bereich sensorbasierter Technologien.
Plattform für Vernetzung und Kooperationen
Nach Angaben der EFDS nutzten zahlreiche Teilnehmende die Veranstaltung erstmals zum Austausch innerhalb des Netzwerks. Neben dem Fachprogramm boten auch begleitende Networking-Formate Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und mögliche Kooperationen anzubahnen. Mit dem Workshop setzte die EFDS nach eigener Einschätzung Impulse für die Weiterentwicklung moderner Sensor- und Interface-Technologien und stärkte den Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie.


