Andrew Chew, leitender Wissenschaftler in der Abteilung für Vakuumforschung bei Edwards, ist zum Gastprofessor für Physik am King’s College London ernannt worden. Die Fakultät für Natur-, Mathematik- und Ingenieurwissenschaften würdigt damit seine Beiträge zur Vakuumforschung sowie sein langjähriges Engagement in der Zusammenarbeit mit der Universität.
Die Ernennung unterstreicht die Bedeutung des Austauschs zwischen Industrie und Wissenschaft für die Entwicklung neuer Technologien. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeiten stehen Vakuumtechnologien der nächsten Generation, die in unterschiedlichen wissenschaftlichen und industriellen Anwendungsfeldern eingesetzt werden können.
Kooperation in der Vakuumforschung
Chew verbindet seine Tätigkeit bei Edwards seit Jahren mit Forschungskooperationen im akademischen Umfeld. Ziel ist es, wissenschaftliche Fragestellungen mit ingenieurtechnischem Know-how zusammenzuführen und Entwicklungen schneller in die Praxis zu überführen. Gerade in der Vakuumtechnik, die für zahlreiche Forschungs- und Produktionsprozesse eine zentrale Grundlage bildet, gelten solche Schnittstellen als wichtiger Treiber für Innovationen.
„Es ist mir eine Ehre, zum Gastprofessor am King’s College London ernannt worden zu sein“, sagte Andrew Chew. „Die Ernennung würdigt, was erreicht werden kann, wenn Wissenschaft und Industrie Wissen teilen, Ideen austauschen und gemeinsam an der Lösung wissenschaftlicher Herausforderungen arbeiten.“
Nach Angaben des King’s College ist die Auszeichnung auch deshalb bemerkenswert, weil der Fachbereich eine solche Gastprofessur erstmals seit zehn Jahren wieder vergibt. James Millen, Professor für Physik am King’s College London, bezeichnete die Zusammenarbeit mit Chew als „spannend und bereichernd“. Besonders wertvoll sei die Möglichkeit, Grundlagenforschung bis hin zur praktischen Anwendung gemeinsam voranzutreiben.
Bedeutung für Forschung und Nachwuchs
Mit der Gastprofessur sollen die bestehenden Verbindungen zwischen Universität und Industrie weiter gestärkt werden. Das eröffnet zusätzliche Perspektiven für künftige Forschungsvorhaben und für die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Kooperationen dieser Art gewinnen an Bedeutung, weil wissenschaftliche und technische Herausforderungen zunehmend komplexer werden und interdisziplinäre Ansätze erfordern.
Für Edwards ist die Ernennung zugleich ein sichtbares Zeichen für die Rolle der Vakuumforschung an der Schnittstelle von Grundlagenwissenschaft und industrieller Anwendung. Das King’s College London zählt zu den international renommierten Universitäten und verfügt über eine starke Forschungsbasis in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Die Zusammenarbeit mit Edwards soll dazu beitragen, neue Erkenntnisse in der Vakuumtechnik schneller in konkrete Anwendungen zu überführen.



