Steigende Anforderungen an die Bauteilsauberkeit treffen in vielen Industriebereichen auf stärker diversifizierte Produktportfolios und kleinere Stückzahlen. Für diese Anwendungen steht die EcoCbase in den Ausführungen S und M zur Verfügung. Die Stellfläche beträgt 2.000 x 1.400 mm beziehungsweise 2.500 x 1.600 mm, die Transporthöhe 1.940 mm. Die S-Version nimmt Chargen bis 430 x 225 x 200 mm und 50 kg auf, die M-Version bis 530 x 320 x 250 mm und 75 kg. Die Beladung erfolgt standardmäßig manuell und lässt sich automatisieren.
Flexible Verfahren für unterschiedliche Reinigungsaufgaben
Serienmäßig verfügt die Anlage über einen Flutbehälter sowie Vollstrom- und Bypassfiltration. Optional ist ein zweiter Tank mit separater Filtration verfügbar. Eine integrierte Destillation bereitet das Lösemittel kontinuierlich auf und trägt damit zu langen Medienstandzeiten bei. Abgeschiedenes Öl wird in einen externen, füllstandsüberwachten Behälter ausgetragen und kann zurückgewonnen werden.
Für die Reinigung stehen Dampfentfetten, Spritz- und Tauchreinigung sowie Injektionsflutwaschen zur Verfügung. Diese Verfahren lassen sich mit Ultraschall, Ultraschall Plus und Pulsated Pressure Cleaning (PPC) kombinieren. Ein frequenzgesteuerter Drehantrieb unterstützt Warenrotation und Teilepositionierung. Teilespezifische Abläufe werden in bis zu 50 Reinigungsprogrammen hinterlegt und über das HMI ausgewählt.
Wärmerückgewinnung senkt Energiebedarf
Das Reinigungsmedium wird mit Abwärme aus der Destillation beheizt. Zusätzliche Funktionen zur Wärmerückgewinnung reduzieren den Energieeinsatz und die Betriebskosten. Ein redundantes Sicherheitskonzept überwacht relevante Temperaturen und Drücke. Die Anlage ist außerdem für Bauteile aus unterschiedlichen Werkstoffen ausgelegt.
Neben kleineren Fertigungen eignet sich die EcoCbase auch für dezentrale Reinigungsstationen in größeren Produktionsumgebungen. Auf der AMB 2026 in Stuttgart ist die Anlage vom 15. bis 19. September in Halle 5, Stand C85 zu sehen.


