Auf der Messe Sensor+Test 2026 vom 9. bis 11. Juni in Nürnberg präsentiert das IST in der Condition Monitoring Area (Halle 1, Stand 1-551/2) einen Überblick über Anwendungen zur Zustandsüberwachung. Das Institut zeigt, wie Dünnschichtsensoren in Bauteile und Werkzeuge integriert sind und dort Druck-, Kraft- und Temperaturdaten erfassen.
Die kontinuierliche Erfassung dieser Daten ermöglicht es, Maschinenzustände in Echtzeit zu beobachten und Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Auf dieser Grundlage lässt sich die Instandhaltung planen. Gleichzeitig eröffnen die Sensordaten neue Möglichkeiten zur Prozessregelung.
Ein Merkmal der Dünnschichtsensorik vom IST ist ihre bauraumneutrale Integration. Die Sensoren können in hochbelastete Funktionsbereiche eingebracht werden, ohne die Geometrie oder Funktion der Komponenten zu beeinflussen. Dank ihrer hohen Verschleißbeständigkeit liefern sie auch dort Messdaten, wo konventionelle Sensorsysteme an ihre Grenzen stoßen.
Bereits heute werden solche Anwendungen in Optimierung von Maschinenelementen, in der Zerspanung sowie im Kunststoffspritzguss genutzt. Perspektivisch erwartet das IST, dass die Bedeutung solcher Sensordaten zunimmt. Das gilt insbesondere im Zusammenspiel mit Künstlicher Intelligenz und Machine Learning, die eine umfassendere Nutzung der Informationen ermöglichen.


