BASF Coatings bietet neue digitale Lösung für CO₂-Bilanzierung von Lacken

Anzeige Unternehmen und Personen | Sonstige Themen | Erstellt von SP

Mit einer neuen digitalen PCF-Lösung berechnet BASF Coatings den CO₂-Fußabdruck ihres gesamten Produktportfolios und unterstützt Kunden dabei, Emissionen faktenbasiert zu bewerten und zu reduzieren.

BASF Coatings hat eine digitale Lösung zur Berechnung des Product Carbon Footprint (PCF) eingeführt. Damit stehen Kunden weltweit die CO₂-Daten von mehr als 120.000 Verkaufsprodukten zur Verfügung. Erfasst werden alle Emissionen – von der Rohstoffbeschaffung über Transport und Energieeinsatz bis zur Produktion. Die Lösung ersetzt eine bisher intern genutzte Anwendung und ist global nutzbar.

Präzise Datenbasis für komplexe Beschichtungsprodukte

Grundlage des Systems sind Emissionsdaten zu mehr als 25.000 Rohstoffen sowie die individuellen Energieverbräuche von mehr als 30 Produktionsstandorten. So lassen sich auch komplexe, farbvariable Lackprodukte belastbar bilanzieren. Neben CO₂ berücksichtigt das neue Tool erstmals weitere Wirkungskategorien und eröffnet zusätzliche Ansatzpunkte zur Nachhaltigkeitsbewertung.

Mehrwert für Kunden und Prozesse

Die PCF-Daten unterstützen Kunden dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen und Reduktionspotenziale entlang ihrer Wertschöpfungsketten zu identifizieren. Ergänzend setzt BASF Coatings auf das GLASS Tool für OEMs und das EcoImpact Assessment Tool für Reparaturbetriebe, die eine prozessbezogene Lebenszyklusanalyse ermöglichen und Effizienz- sowie Emissionspotenziale über das Produkt hinaus aufzeigen.

Nachhaltigkeit strategisch verankert

Die digitale CO₂-Bilanzierung ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von BASF Coatings. Ziel ist es, den eigenen CO₂-Fußabdruck bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 2018 zu senken – unter anderem durch alternative Rohstoffe, erneuerbare Energien und kreislauforientierte Ansätze wie Massenbilanz und ChemCycling.

Zurück