Abgeordnetenbesuch bei Anke Oberflächentechnik

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Beim Besuch des SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Fiedler standen regulatorische Vorgaben zu Chrom(VI) und PFAS sowie die Bedeutung der Oberflächentechnik für industrielle Wertschöpfungsketten im Mittelpunkt.

Die Anke Oberflächentechnik GmbH in Essen hat den Bundestagsabgeordneten und innenpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Sebastian Fiedler zu einem Austausch über aktuelle Herausforderungen der Oberflächentechnik empfangen. Gastgeber waren Tobias Wesselow, Vorstandsmitglied des Zentralverbands Oberflächentechnik (ZVO), sowie Lukas Hanstein, Leiter Politik des ZVO.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen regulatorische Entwicklungen auf deutscher und europäischer Ebene. Diskutiert wurden insbesondere die geplante Absenkung des Arbeitsplatzgrenzwerts für Chrom(VI) sowie die möglichen Auswirkungen eines PFAS-Verbots auf industrielle Anwendungen und Lieferketten.

Auswirkungen auf mittelständische Unternehmen

Tobias Wesselow erläuterte die technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen, die sich für Unternehmen der Oberflächentechnik aus den aktuellen regulatorischen Vorhaben ergeben. Nach Einschätzung der Branche könnten insbesondere mittelständische Betriebe von zusätzlichen Anforderungen betroffen sein.

Gleichzeitig wurde die Bedeutung oberflächentechnischer Verfahren für zahlreiche industrielle Anwendungen hervorgehoben. Beschichtungs- und Veredelungsprozesse kommen unter anderem in der Automobilindustrie, im Maschinenbau, in der Elektronik sowie in sicherheits- und verteidigungsrelevanten Bereichen zum Einsatz.

Einblicke in die Praxis

Im Rahmen eines Betriebsrundgangs erhielt Sebastian Fiedler Einblicke in die Prozessschritte der Hartverchromung sowie in die technischen, arbeitsschutzrechtlichen und umweltbezogenen Anforderungen moderner Galvanikbetriebe. Der anschließende Austausch befasste sich mit der Frage, wie Umwelt- und Gesundheitsschutz mit den Anforderungen an industrielle Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität in Einklang gebracht werden können. Nach Angaben des ZVO unterstrich der Besuch die Bedeutung eines frühzeitigen Dialogs zwischen Politik und Industrie, um praktische Erfahrungen und technisches Know-how in regulatorische Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

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