ZVO bringt Politik und Praxis zusammen: Austausch bei Strötzel Oberflächentechnik

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Beim Besuch eines ZVO-Mitgliedsunternehmens diskutierte die Bundestagsabgeordnete Daniela Rump aktuelle Herausforderungen der Oberflächentechnik-Branche.

Am 30. März 2026 besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Rump das ZVO-Mitgliedsunternehmen Strötzel Oberflächentechnik. Im Rahmen einer Betriebsführung erhielt sie Einblicke in galvanotechnische Prozesse und deren Bedeutung für industrielle Wertschöpfungsketten.

Die präsentierten Anwendungen verdeutlichten die technologische Relevanz der Oberflächentechnik für zahlreiche Industriezweige.

Fachkräftemangel und Kosten im Fokus

Im anschließenden Austausch mit der Geschäftsführung von Strötzel sowie Vertretern des Zentralverbands Oberflächentechnik (ZVO) standen insbesondere arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitische Themen im Mittelpunkt.

Diskutiert wurden unter anderem der zunehmende Fachkräftemangel sowie steigende Lohnnebenkosten. Aus Sicht der Industrie besteht Handlungsbedarf, um die Attraktivität gewerblicher Ausbildungsberufe zu erhöhen und Fachkräfte langfristig zu sichern.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen unter Druck

Darüber hinaus wurden die aktuellen Belastungen für mittelständische Unternehmen thematisiert. Neben hohen Energiepreisen wirken sich auch regulatorische Anforderungen und arbeitsmarktpolitische Entwicklungen auf die Wettbewerbsfähigkeit aus.

Trotz unterschiedlicher Perspektiven bestand Einigkeit darüber, dass bekannte Lösungsansätze zügig umgesetzt werden müssen.

Dialog zwischen Industrie und Politik

Der ZVO sieht den direkten Austausch mit politischen Entscheidungsträgern als wichtigen Bestandteil seiner Verbandsarbeit. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für die Oberflächentechnik-Branche aktiv mitzugestalten und die Interessen der Unternehmen in politische Prozesse einzubringen.

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