Zinq, ArcelorMittal und Welser Profile fördern den Dialog zur Kreislaufwirtschaft

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Wie sich Kreislaufwirtschaft in Bau und Industrie praktisch umsetzen lässt, steht im Mittelpunkt des STEEL.DAY Ende Juni. Die Veranstalter ArcelorMittal, Welser Profile und die ZINQ Gruppe bringen Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, um über zirkuläre Produkte, Ressourceneffizienz und neue Geschäftsmodelle zu diskutieren.

ArcelorMittal, Welser Profile und die ZINQ Gruppe haben den STEEL.DAY gemeinsam ins Leben gerufen, um den Austausch über zirkuläre Lösungen in Bau und Industrie zu fördern. Veranstaltungsort ist der Standort der ZINQ Gruppe in Gelsenkirchen. Eröffnet wird die Veranstaltung von NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach mit einer Keynote zur Bau- und Ressourcenwende.

Zirkuläres Bauen rückt in den Fokus

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Frage, wie sich Materialkreisläufe im Bauwesen schließen lassen. Referenten wie Prof. Dr. Michael Braungart, Mitbegründer des Cradle-to-Cradle-Konzepts, sowie Vertreter von Werner Sobek und der ECO Platform beleuchten Themen wie Materialqualität, Lebenszykluskosten, Ökodesign, Umweltproduktdeklarationen (EPDs) und digitale Produktpässe.„Der Einsatz des richtigen Materials am richtigen Ort kann bereits heute dazu beitragen, ambitionierte Nachhaltigkeitsziele im Bausektor zu erreichen“, sagt Prof. Dr. Olivier Vassart, CEO von ArcelorMittal Steligence.

Praxisbeispiele für zirkuläre Produkte

Neben dem Bausektor beschäftigt sich der STEEL.DAY mit der Umsetzung zirkulärer Produkte in industriellen Anwendungen. Vorgestellt werden unter anderem ein modularer Pavillon aus feuerverzinktem Stahl für die Internationale Gartenausstellung 2027 sowie digitale Materialkataster und Produktpass-Lösungen zur Nachverfolgung von Ressourcen. Darüber hinaus zeigt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), welche Rolle öffentliche Beschaffung bei der Einführung zirkulärer Produkte und Geschäftsmodelle spielen kann.

Austausch über Rahmenbedingungen der Kreislaufwirtschaft

Zum Abschluss diskutieren Vertreter aus Industrie, Bauwirtschaft und Politik über die Voraussetzungen für eine breitere Umsetzung der Circular Economy. Dabei geht es unter anderem um regulatorische Rahmenbedingungen, wirtschaftliche Anreize und die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungsketten.

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