Wacker startet Sparprogramm mit Stellenabbau

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Wacker will mit dem Programm „PACE“ die Kosten in Produktion und Verwaltung um mehr als 300 Mio. Euro pro Jahr senken. Dafür sollen weltweit über 1.500 Stellen wegfallen, der Großteil davon in Deutschland.

Wacker Chemie hat im Geschäftsjahr 2025 bei Umsatz und Ergebnis nachgegeben. Aus dem Geschäftsbericht 2025 geht hervor, dass der Konzernumsatz auf 5,49 Mrd. Euro nach 5,72 Mrd. Euro im Vorjahr gesunken ist. Das EBITDA lag bei 427 Mio. Euro, vor Sonderaufwendungen bei 529 Mio. Euro.

Umsatz und Ergebnis rückläufig

Das Unternehmen begründet die Entwicklung mit geringeren Absatzmengen und Preisen, einer niedrigeren Auslastung der Produktionsanlagen sowie weiterhin hohen Energiekosten in Deutschland. Hinzu kamen Sonderaufwendungen für Restrukturierung im Zusammenhang mit dem Kostenprogramm „PACE“.

Mit diesem im Oktober 2025 gestarteten Programm will Wacker die Kosten in Produktion und Verwaltung um mehr als 300 Mio. Euro pro Jahr reduzieren. Dafür sollen weltweit über 1.500 Stellen wegfallen, der Großteil davon in Deutschland. 

Chemieindustrie unter Druck

Zur Marktlage sagte Vorstandschef Christian Hartel: „Die chemische Industrie ist 2025 unter enormen Druck geraten. Die Nachfrage war in vielen Abnehmerbranchen weiterhin schwach. Handelskonflikte und geopolitische Krisen haben die Unsicherheiten am Markt befeuert. Das hat dazu geführt, dass Bestellungen zurückgehalten wurden. Viele Unternehmen haben Investitionen verschoben“. Zudem verwies Hartel auf neue Wettbewerber und hohe Überkapazitäten in vielen Bereichen.

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