Vakuumtechnik macht Rennwagen schnell

Anzeige Vakuumtechnologie | Erstellt von SI

Bereits vor einiger Zeit hatte das Formula-Student-Team der Technischen Universität (TU) Hamburg eine Drehschieber-Vakuumpumpe erhalten. Mit ihr fertigten die Studenten durch Vakuuminfusion Fahrzeugteile aus Kohlefaser für ihren Rennwagen. Jetzt geht die Zusammenarbeit mit dem Industrieunternehmen einen Schritt weiter.

Das Team E-gnition hat von Busch Vacuum weiteres Zubehör erhalten, das einen zuverlässigen und präzisen Betrieb der Vakuumtechnik sicherstellt. Denn bei der Fertigung von Bauteilen aus kohlefaserverstärktem Kunststoff werden Kohlefasern mit Harz beschichtet und anschließend unter Vakuum verbunden. Auf diese Weise entstehen besonders leichte und stabile Komponenten. Ein möglichst geringer Harzanteil verbessert die Materialeigenschaften und reduziert das Gewicht der Bauteile – ein entscheidender Vorteil im Rennsport.

Vakuumpumpe unterstützt mehrere Verfahren

Für diese Prozesse ist Vakuumtechnik entscheidend. Die von Busch Vacuum Solutions zur Verfügung gestellte Drehschieber-Vakuumpumpe unterstützt das Team bei verschiedenen Fertigungsverfahren, etwa beim Handlaminieren, bei der Vakuuminfusion oder beim so genannten Pre-Preg-Verfahren. Dabei kommen bereits mit Harz vorimprägnierte Fasermatten zum Einsatz, die unter Vakuum verdichtet und ausgehärtet werden. Durch den Unterdruck lassen sich überschüssiges Harz und eingeschlossene Luft reduzieren. So verbessert sich die Bauteilqualität und das Gewicht sinkt. Auch beim aktuellen Rennwagen egn25 gelang es dem Team, das Aerodynamikpaket um rund 1 kg zu reduzieren.

Das nun passend zur Drehschieber-Vakuumpumpe bereitgestellte Zubehör und Betriebsmaterial hilft dem Formula-Student-Team, die Leistungsfähigkeit ihres Rennwagens hochzuhalten, wie Busch Vacuum mitteilt. „Dank der Vakuumsysteme von Busch konnten wir unsere Fertigungsprozesse verbessern und leichtere Bauteile herstellen. Das sorgt dafür, dass wir die Technik langfristig zuverlässig einsetzen können“, berichtet Lukas Frank vom Formula-Student-Team E-gnition der TU Hamburg.

Erfolgreich im Wettbewerb auf der Rennstrecke

Die Ergebnisse zeigen sich auch im Wettbewerb: In der Disziplin Driverless Trackdrive erreichte das Team beim internationalen Wettbewerb Formula Student Germany in Hockenheim den zweiten Platz. Beim Fahrerlosen Wettbewerb auf dem Hockenheimring belegten die Studierenden zudem den fünften Platz in der fahrerlosen Kategorie und rangieren aktuell auf Platz elf der weltweiten Driverless-Rangliste.

Formula Student ist ein internationaler Maschinenbauwettbewerb, der im Jahr 1979 ins Leben gerufen wurde und an dem heute mehr als 600 studentische Teams aus über 20 Ländern teilnehmen. Ziel ist es, Studierenden praktische Erfahrungen in Konstruktion, Fertigung und Projektmanagement zu vermitteln.

Zurück