Techkon erweitert das Farbmanagement-System ChromaQA

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Techkon stellt eine neue Version der Farbmanagement-Suite ChromaQA vor. Das Version 7.5 beinhaltet zahlreiche neue Funktionen und Erweiterungen für Farbvorgaben, Messung, Auswertung und Reporting in Druckprozessen.

Die Techkon GmbH erweitert mit der Version 7.5 des Farbmanagement-System ChromaQA 7.5 um 18 neue Funktionen in den Modulen Spec, Press, Standards, Admin und Smartink. Die neue Version richtet sich an Druckereien und Markenartikler, die Farbqualität im laufenden Prozess präziser erfassen, bewerten und dokumentieren wollen.

Im Mittelpunkt stehen neue Möglichkeiten bei der Erstellung von Farbstandards, bei der Definition von Messpunkten sowie beim Reporting. Martin van Balkom, VP of Marketing bei Techkon USA, sagt: „ChromaQA 7.5 bietet Druckereien und Marken eine flexiblere Farbqualitätskontrolle als je zuvor.“

Neue Funktionen für Messung und Standards

In Chroma Spec lassen sich bei der Erstellung von Templates nun PDF- oder JPG-Dateien des Druckmotivs einbinden. Dadurch können Messpositionen direkt innerhalb des Artworks festgelegt werden. Für Maschinenführer wird der Druckauftrag damit visuell nachvollziehbar, zugleich lassen sich die Messorte gezielt definieren.

Ebenfalls neu ist der Import von Druckstandards aus ICC-Profilen. Neben Chroma Standards, PantoneLIVE und GMG OpenColor unterstützt Chroma Spec damit auch ICC v2- und v4-Profile sowie CMYK- und Multichannel-Profile. Importiert werden können CIELab-Werte und TVI-Kurven.

In Chroma Standards können Anwender individualisierte Drawdown-Reports erzeugen und als PDF ausgeben oder drucken. Für PantoneLIVE-Farben wurde zudem die Auswahl von Illuminant und Beobachter ergänzt. ChromaQA verwendet dann bei der Probenahme die zugehörigen CIELab-Zielwerte.

Mehr Auswertung und Dokumentation im Prozess

In Chroma Press steht mit Substrate Opacity eine neue Reporting-Kennzahl zur Verfügung. Der Zielwert und die Toleranz werden im Template hinterlegt; gemessen wird über Weiß und Schwarz. Die Opazität wird anschließend im Auftragsergebnis dokumentiert.

Chroma Admin unterstützt jetzt mehrere Scorecards für unterschiedliche Bewertungslogiken, etwa für interne Vorgaben, GMI oder markenspezifische Anforderungen. Zusätzlich können obere Grenzwerte definiert werden, die kein einzelner Farbwert überschreiten darf. Damit lassen sich Abweichungen erkennen, die bei einer reinen Mittelwertbetrachtung verborgen bleiben könnten.

Neu ist außerdem die Möglichkeit, einzelne Farbkanäle in Standard-Farbkontrollstreifen zu deaktivieren. Das soll die Arbeit mit einer geringeren Zahl unterschiedlicher Layouts erleichtern. In Smartink lassen sich Colibri-Colorant-Sets importieren, aus denen automatisch ein passender Farbstoffsatz erzeugt wird. Das spart manuelle Arbeit bei der Anlage neuer Drawdowns.

Erweiterte Kalibrier- und Korrekturfunktionen

Auch Spectrocheck wurde ausgebaut. Nach der Kalibrierung kann nun ein Bericht mit Referenzwerten, Messwerten und Delta-E-Werten erstellt werden. Diese zusätzliche Dokumentation unterstützt die Nachweisführung im Rahmen von ISO-Anforderungen.

Weitere Verbesserungen betreffen präzisere Smartink-Korrekturen mit der Funktion „Show in Cups“, die Sortierung von Color Books nach Name sowie Erstell- und Änderungsdatum, Master-Templates in Chroma Spec und individuelle Delta-E-Toleranzen für einzelne Farben in Chroma Standards. Damit baut Datacolor|Techkon die Suite vor allem in den Bereichen Prozesskontrolle, Standardverwaltung und Qualitätsdokumentation weiter aus.

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