Spectro erweitert mobiles OES-Portfolio um tragbaren LIBS-Metallanalysator

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Die Spectro Analytical Instruments GmbH hat mit dem SPECTROPORT LIBS PXL01 einen tragbaren Metallanalysator für den mobilen Einsatz vorgestellt. Das Gerät basiert auf der LIBS-Technologie und ist für die Identifizierung sowie Konzentrationsbestimmung von Legierungselementen direkt vor Ort ausgelegt.

Mit dem SPECTROPORT LIBS PXL01 erweitert die Spectro Analytical Instruments GmbH ihr Portfolio mobiler Metallanalysatoren. Das neue Gerät nutzt die laserinduzierte Plasmaspektroskopie (LIBS), eine Variante der optischen Emissionsspektrometrie (OES), und soll die Lücke zwischen klassischen Handheld-Analysatoren und mobilen Funkenspektrometern schließen.

Der Metallanalysator ist für die Identifizierung, Verifizierung und Konzentrationsbestimmung von Legierungen im Feldeinsatz konzipiert. Es lassen sich damit neben Kohlenstoff auch Phosphor und Schwefel bestimmen – Elemente, deren Analyse mit vielen Handheld-LIBS- oder Röntgenfluoreszenz-Geräten nur eingeschränkt oder nicht möglich ist.

Split-Body-Design für mobile Metallanalyse

Das Gerät verfügt über ein Split-Body-Design mit zwei optischen Systemen zur Erfassung von Vakuum-Ultraviolett- (VUV) und Nicht-VUV-Wellenlängen. Dadurch sollen ein größerer Wellenlängenbereich, eine höhere Auflösung und niedrigere Nachweisgrenzen erreicht werden. Messungen dauern zwischen zwei und sechs Sekunden. Gleichzeitig benötigt das System nur einen Bruchteil des Argons herkömmlicher mobiler Funkenspektrometer.

Für den mobilen Einsatz stehen austauschbare Batterien, eine integrierte Argonpatrone sowie ein Transportkoffer zur Verfügung. Mit zwei Batterien sind nach Herstellerangaben Betriebszeiten von bis zu 4,5 Stunden beziehungsweise bis zu 120 Messungen pro Stunde möglich. Weitere Mobilitätsoptionen wie eine Dockingstation für Kleinteile oder eine mobile Arbeitsstation sind vorgesehen.

Zwei Sonden und integriertes Datenmanagement

Das SPECTROPORT LIBS ist mit zwei unterschiedlichen Sonden erhältlich. Während die Standardsonde für die routinemäßige Legierungsidentifizierung ausgelegt ist, verfügt die UV-Sonde über eine Optik für Anwendungen, bei denen Kohlenstoff, Phosphor und Schwefel bestimmt werden müssen. Beide Varianten besitzen ein integriertes Display und können mit oder ohne Argon betrieben werden.

Die aktuelle Generation der Spectro Spark Analyzer Pro-Software unterstützt Prüfabläufe, Kalibration und Dokumentation der Messergebnisse. Daten lassen sich per WebApp, WLAN, LAN oder USB bereitstellen.

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