Perspektiven: 2026 wird kein leichtes Jahr!

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Die Oberflächenbranche geht ohne Illusionen, aber mit bemerkenswerter Klarheit in das neue Jahr. Der Krisenmodus ist vielerorts zur neuen Normalität geworden – und genau daraus leiten zahlreiche Unternehmen ihre strategischen Entscheidungen ab.

Der Jahresausblick 2026 – sämtliche Statements finden Sie in der mo 1 / 2026 der ersten Ausgabe des Jahres - zeigt eine Branche, die sich nicht mehr an kurzfristigen Hoffnungen orientiert, sondern nüchtern priorisiert: Investitionen erfolgen gezielt, häufig in Modernisierung, Automatisierung und Effizienzsteigerung bestehender Anlagen. Brownfield- und Retrofit-Projekte gewinnen weiter an Bedeutung, Service- und Aftermarket-Geschäfte stabilisieren das Geschäft. Digitalisierung und KI werden nicht als Schlagworte verstanden, sondern als pragmatische Werkzeuge, um Prozesse robuster, transparenter und wirtschaftlicher zu machen .

Strukturelle Belastungen offen benannt

Auffällig ist zugleich die ungewöhnliche Offenheit, mit der viele Entscheider strukturelle Belastungen benennen. Hohe Energiepreise, dichte Regulierung, geopolitische Unsicherheiten und ein zunehmender Investitionsstau werden nicht beschönigt. Mehrfach wird deutlich: Nachhaltigkeit bleibt ein zentrales Ziel – verliert jedoch dort an Akzeptanz, wo sie politisch überhöht und technisch oder wirtschaftlich nicht tragfähig umgesetzt wird. Akzeptanz entsteht dort, wo Effizienz, Ressourcenschonung und Kostenreduktion zusammenkommen.

Internationalisierung und Diversifizierung

Ein weiterer roter Faden: Internationalisierung und Diversifizierung werden zunehmend zur Notwendigkeit. Viele Unternehmen reagieren auf die Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa mit stärkerem Engagement in Osteuropa, Asien oder Nordamerika. Gleichzeitig bleibt der Appell eindeutig: Ohne verlässliche energie- und industriepolitische Leitplanken droht dem Standort Deutschland und Europa dauerhaft Substanzverlust.

Konstruktiver Grundton

Und dennoch überwiegt bei genauerem Hinsehen ein konstruktiver Grundton. Die Branche verfügt über Anpassungsfähigkeit und tiefes technisches Know-how. Gestalten statt reagieren, Kurs halten statt Rückzug – dieser Anspruch zieht sich durch nahezu alle Beiträge des Ausblicks 2026.

 

Was das konkret für einzelne Marktsegmente, Technologien und Unternehmensstrategien bedeutet, lesen Sie ausführlich im Jahresausblick in der ersten Ausgabe des Magazins für Oberflächentechnik mo 1/2026.

Die ausführlichen Interviews in voller Länge – mit klaren Positionen, kritischen Einschätzungen und strategischen Einordnungen – sind ab dem 30.1.2026 unter mo-vs-2026.oberflaeche.de abrufbar.

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