Lisa Marie Höcker verstärkt Geschäftsführung von Höcker Polytechnik

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Mit Lisa Marie Höcker ist seit Januar 2026 die dritte Generation in die Geschäftsführung von Höcker Polytechnik eingetreten. Das Familienunternehmen aus Hilter a.T.W. verbindet den Generationenwechsel mit Themen wie Digitalisierung, internationalem Ausbau und der Weiterentwicklung seines Anlagenportfolios.

Höcker Polytechnik hat seine Geschäftsführung erweitert: Seit Januar 2026 gehört Lisa Marie Höcker dem Führungsteam des Familienunternehmens an. Gemeinsam mit Frank Höcker und Christian Vennemann bildet sie nun eine dreiköpfige Geschäftsführung. Zunächst übernimmt sie die Verantwortung für die Ressorts Marketing und Personalwesen.

Der Eintritt der 32-Jährigen steht für den Generationswechsel in dem 1962 gegründeten Unternehmen. Frank Höcker und Christian Vennemann hatten den Anlagenbauer seit den frühen 1990er Jahren weiterentwickelt, das internationale Handels- und Servicenetz ausgebaut und die Produktionsstrukturen erweitert. Heute beschäftigt die Unternehmensgruppe mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Generationswechsel im Familienunternehmen

Lisa Marie Höcker hat nach ihrem Bachelorstudium in International Business and Management ab 2018 verschiedene Abteilungen des Unternehmens durchlaufen. Parallel absolvierte sie berufsbegleitend einen Masterstudiengang im Sales Management, den sie 2023 abschloss. Anschließend übernahm sie die Marketingleitung.

Inhaltlich setzt sie Schwerpunkte bei offener Kommunikation, Zusammenarbeit, Personalentwicklung sowie bei Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Zugleich soll die internationale Marktposition des Unternehmens weiter ausgebaut werden.

Ausbau der Produktion in Europa und Nordamerika

Höcker Polytechnik hat seinen Hauptsitz in Hilter a.T.W. bei Osnabrück. Dort entwickeln und fertigen mehr als 300 Beschäftigte Anlagen zur Luftreinhaltung und zur Entsorgung von Prozessabfällen für Industrie und Handwerk. Ein weiterer Produktionsstandort befindet sich im polnischen Strzegom. In den USA entsteht 2026 zudem ein weiterer Fertigungsstandort in Thomasville, North Carolina.

Das Unternehmen entwickelt unter anderem Absaug- und Filteranlagen, Entstauber, Brikettierpressen, Fördertechnik, Schaltanlagen und Lösungen für die Oberflächentechnik. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Steuerungstechnik, mit der sich Fertigungs- und Entsorgungsprozesse stärker automatisieren und Ressourcen gezielter einsetzen lassen.

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