Mit den neuen Sensorstreifen steht die Dosismesstechnik des UV Scan MACS erstmals auch für LED-UV-Anwendungen zur Verfügung. Das System basiert auf einer patentierten Technologie der verzögerten Phosphoreszenz und wurde gemeinsam mit dem Technologiepartner PRUUVE entwickelt. Es besteht aus der Ausleseeinheit macsReader und selbstklebenden Sensorstreifen.
Dosismessung direkt auf dem Substrat
Die macsStrips 950 LED sind auf die in der Praxis häufig eingesetzten LED-Wellenlängen von 365, 385 und 395 Nanometern abgestimmt und decken einen Dosisbereich von 60 bis 950 mJ/cm² ab.
Der substratbasierte Messansatz ermöglicht die lokale Erfassung der tatsächlich eingestrahlten UV-Dosis. Dadurch lassen sich Intensitätsunterschiede innerhalb eines LED-Arrays erkennen, die mit pauschalen Messmethoden nicht erfasst werden.
Patentiertes Messverfahren für reproduzierbare Ergebnisse
Vor jeder Messung wird jeder Sensorstreifen individuell kalibriert. Während des Einsatzes nimmt der Streifen einen Teil der Referenzdosis auf. Aus der Differenz berechnet der macsReader die applizierte UV-Dosis. Das Verfahren soll reproduzierbare Messergebnisse unabhängig von Lagerung oder Messzeitpunkt ermöglichen.
Die Sensorstreifen benötigen keine Kühlung und sind bei üblichen Raumbedingungen länger als zwölf Monate lagerfähig. Vergleichsmessungen zeigen zudem eine lineare Korrelation mit den Messwerten des Industriestandards Power Puck II.
Messdaten bleiben lokal gespeichert
Der macsReader speichert bis zu 2.000 Messungen lokal auf dem Gerät. Die Daten können per USB als CSV-Datei exportiert werden, eine Cloud-Anbindung ist nicht erforderlich. Die neuen macsStrips 950 LED sind ab sofort erhältlich und ergänzen das bestehende UV Scan MACS-Portfolio.


