GDCh sucht Kandidaten für Chemiepreise 2027

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Noch bis zum 15. September können besondere Persönlichkeiten für die Preise der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) 2027 nominiert werden. Mehrere Auszeichnungen richten sich gezielt an die analytische und nachhaltige Chemie.

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ruft zur Nominierung für ihre Preise 2027 auf. Ausgezeichnet werden wissenschaftliche Leistungen in unterschiedlichen Bereichen der Chemie und angrenzender Wissenschaften. Vorschläge können bis zum 15. September 2026 eingereicht werden.

Das Spektrum reicht von organischer, anorganischer und analytischer Chemie über Lebensmittelchemie und nachhaltige Chemie bis zu Enantioselektivität, Chiralität sowie chemiedidaktischer Forschung und Lehre.

Preise für analytische Chemie

Die GDCh-Fachgruppe Analytische Chemie vergibt bei der Anakon vom 5. bis 8. März 2027 in Mainz zwei Auszeichnungen. Der mit 2.000 Euro dotierte Fachgruppenpreis Analytische Chemie richtet sich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit herausragenden eigenständigen Forschungsleistungen. Mit der Auszeichnung ist ein Kurzvortrag auf der Anakon verbunden.

Die Clemens-Winkler-Medaille würdigt Persönlichkeiten, die sich über viele Jahre um die wissenschaftliche Entwicklung sowie die Förderung und Anerkennung der analytischen Chemie verdient gemacht haben.

Förderpreis für ressourcenschonende Chemie

An jüngere GDCh-Mitglieder richtet sich der Carl-Roth-Förderpreis. Voraussetzung ist, dass der Diplom- oder Masterabschluss weniger als drei Jahre zurückliegt. Prämiert werden Arbeiten zu ressourcenschonenden Synthesen und zur innovativen Anwendung von Chemikalien.

Der Förderpreis ist mit 5.000 Euro sowie einem Warengutschein über 3.000 Euro dotiert. Für diese Auszeichnung sind auch Selbstnominierungen möglich. Nominierungsschluss ist ebenfalls der 15. September 2026.

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