Deutscher Umweltpreis 2025 für Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Transformation

Anzeige Top-Story | Erstellt von cb

Der Deutsche Umweltpreis 2025 geht an ZINQ – für den systematischen Umbau seiner Prozesse und Produkte hin zur Kreislaufwirtschaft. Das Projekt Planet ZINQ zeigt, dass nachhaltige Transformation im industriellen Maßstab möglich ist – technologisch machbar, wirtschaftlich tragfähig und offen für andere Unternehmen.

Es klingt bemerkenswert, dass am 26. Oktober 2025 Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Führungsduo eines besonders energieintensiven Unternehmens mit dem renommierten Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) auszeichnen wird. Geehrt werden soll damit der klare Kurs und unternehmerische Mut, einen neuen Standard für nachhaltiges Wirtschaften zu setzen. Lars Baumgürtel und Dr. Birgitt Bendiek erhalten die Auszeichnung für ihr zirkuläres Geschäftsmodell Planet ZINQ – und damit für eine Initiative, die längst weit über das eigene Unternehmen hinaus wirkt.

ZINQ gehört als Gruppe von Feuerverzinkereien verfahrensbedingt zu den besonders energieintensiven Unternehmen und arbeitet seit vielen Jahren intensiv an Konzepten und Methoden, um die Umweltauswirkungen, sprich den CO2-Fußabdruck, zu minimieren. Dazu gehört auch Entwicklungsarbeit im Bereich des Ersatzes von fossilen Brennstoffen mit Wasserstoff. Planet ZINQ ist kein einzelnes Projekt, sondern Ausdruck eines unternehmensweiten Transformationsprozesses: von der Dekarbonisierung der Prozesswärme über Cradle-to-Cradle-zertifizierte Oberflächen bis hin zur Entwicklung eines digitalen Produktpasses – alle Aktivitäten folgen einer klaren Leitidee: ökologisch wirksame, wirtschaftlich tragfähige und technologisch belastbare Lösungen für eine echte Kreislaufwirtschaft.

Besonders bemerkenswert: ZINQ setzt dabei auf Standards, die offen und übertragbar sind – gerade für mittelständische Unternehmen in energieintensiven Branchen. Damit liefert das Unternehmen nicht nur eine praktikable Blaupause für die Transformation, sondern wirkt aktiv am Aufbau eines marktfähigen Rahmens mit, in dem zirkuläre Produkte und Prozesse bestehen können – und sollen.

Wie Nachhaltigkeit zum Wettbewerbsvorteil wird

Dass ein Unternehmen aus der Feuerverzinkungsbranche zu den Preisträgern eines der höchstdotierten Umweltpreise Europas zählt, ist ein deutliches Signal und eine Anerkennung für eine überdurchschnittlich zukunftsorientierte unternehmerische Tätigkeit. Doch auch schon ohne diese Auszeichnung hat sich ZINQ in den letzten Jahren eine hohe Sichtbarkeit erarbeitet, wenn es um ökologische Themen geht. In einer Zeit, in der ESG-Kriterien für immer mehr Kunden und Auftraggeber entscheidungsrelevant werden, entwickelt sich das mehr und mehr zu einem klaren Wettbewerbsvorteil. Nachhaltigkeit ist längst nicht mehr nur eine moralische Haltung – sondern wird zunehmend zu einem entscheidenden Argument.

Alternative zum "Weiter-so"

Trotz politischem Druck und gesellschaftlicher Erwartung ist es allerdings oft leichter, an gewohnten Strukturen festzuhalten und nur da, wo unbedingt nötig, nachzubessern. Demgegenüber zeigt ZINQ, wie sich ein zukunftsorientiertes Geschäftsmodell strategisch entwickeln und glaubwürdig etablieren lässt. Mit der Transformation zur zirkulären Wertschöpfung sichert ZINQ nicht nur seine eigene Resilienz in einem volatilen Marktumfeld, sondern entwickelt sich vom emissionsstarken Energieverbraucher zu einem aktiven Teil der Lösung.

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