Chemikalienregulierung und Deindustrialisierung: Deutschlands Chemieindustrie auf dem Niveau der 1990er-Jahre

Anzeige Video | Lackieren |

Die deutsche Chemieindustrie hat seit 2021/2022 mehr als 20 Prozent ihrer Produktion eingebüßt. Hohe Energiekosten, strukturelle Standortnachteile und zunehmende Regulierung gefährden die Wettbewerbsfähigkeit – mit weitreichenden Folgen für industrielle Wertschöpfungsketten und die Oberflächentechnik.

Die deutsche Chemieindustrie produziert inzwischen wieder auf dem Niveau der frühen 1990er-Jahre. Doch die weltweite Nachfrage ist keineswegs verschwunden – Wertschöpfung und Investitionen verlagern sich zunehmend ins Ausland. Dr. Apel vom Verband der Chemischen Industrie (VCI) erläutert im Videointerview, welche Rolle hohe Energiekosten, strukturelle Standortnachteile und die europäische Chemikalienregulierung dabei spielen. Außerdem geht es um die Risiken einer erneuten Gasmangellage und die Frage, warum regulatorische Entscheidungen weit über die Chemieindustrie hinaus Folgen haben.

Zurück