Bayerische M+E-Industrie verliert seit 2024 fast 30.000 Arbeitsplätze

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Die wirtschaftliche Lage der bayerischen Metall- und Elektroindustrie bleibt angespannt. Nach Angaben der Arbeitgeberverbände bayme vbm sind seit Anfang 2024 fast 30.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Die Produktion lag im ersten Quartal 2026 unter dem Vorjahresniveau.

Die Produktion der bayerischen Metall- und Elektroindustrie lag im ersten Quartal 2026 um vier Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Während der sonstige Fahrzeugbau von einer höheren Nachfrage nach zivilen Luftfahrzeugen sowie steigenden Verteidigungsausgaben profitierte, verzeichneten die beiden größten Teilbranchen weitere Rückgänge. Sowohl die Automobilindustrie als auch der Maschinenbau meldeten Produktionsrückgänge von rund acht Prozent. Der Zuwachs im sonstigen Fahrzeugbau konnte diese Entwicklung nicht ausgleichen.

Beschäftigungsabbau setzt sich fort

Auch auf dem Arbeitsmarkt zeigt sich die anhaltend schwierige Lage. Im ersten Quartal 2026 sank die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozent. Seit dem Höchststand im Januar 2024 gingen nach Angaben von bayme vbm nahezu 30.000 Arbeitsplätze verloren. Aktuell beschäftigt die bayerische Metall- und Elektroindustrie rund 845.000 Menschen. Die Verbände rechnen damit, dass sich der Stellenabbau in den kommenden Monaten fortsetzen könnte.

Verbände fordern bessere Standortbedingungen

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Entwicklung fordern bayme vbm umfassende Reformen zur Stärkung des Industriestandorts Deutschland. Neben geopolitischen Herausforderungen sehen die Verbände insbesondere hohe Arbeitskosten und nachlassende Wettbewerbsfähigkeit als Belastungsfaktoren für Investitionen und industrielle Wertschöpfung.

Gleichzeitig weisen sie darauf hin, dass die Auftragseingänge zuletzt wieder leicht gestiegen seien. Das Auftragsniveau liege jedoch weiterhin deutlich unter früheren Werten.

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