BASF und Carlyle vereinbaren Transaktion für Coatings-Geschäft

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BASF und Carlyle haben eine Vereinbarung für die BASF-Geschäftseinheiten Fahrzeugserienlacke, Autoreparaturlacke und Oberflächentechnik unterzeichnet. BASF bleibt mit 40 Prozent beteiligt.

BASF Coatings geht den nächsten Schritt in Richtung eines eigenständigen Unternehmens. Die Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen BASF und Carlyle markiert den Start des geplanten Übergangs in eine neue Unternehmensstruktur.

Die Transaktion umfasst die BASF Coatings-Geschäftseinheiten Fahrzeugserienlacke, Autoreparaturlacke und Oberflächentechnik. Der vereinbarte Unternehmenswert liegt bei 7,7 Milliarden Euro. BASF bleibt mit einem Anteil von 40 Prozent beteiligt, um Kontinuität zu sichern und weiter am künftigen Geschäftserfolg teilzuhaben.

Mehr unternehmerische Eigenständigkeit für BASF Coatings

Mit der geplanten neuen Struktur soll BASF Coatings größere unternehmerische Freiheit, schnellere Entscheidungswege und mehr Agilität erhalten. Das Unternehmen verweist auf technische Expertise, langjährige Kundenbeziehungen, etablierte Marken sowie eine gewachsene Unternehmenskultur.

Genehmigung der Transaktion durch EU-Kommission

Die EU-Kommission hat den Verkauf des BASF-Coatings-Geschäfts an Carlyle inzwischen unter Auflagen genehmigt. Carlyle muss dafür das weltweite Polysulfid-Geschäft des Portfoliounternehmens Nouryon veräußern.

Carlyle soll das Geschäft mit Branchenexpertise, Carve-out-Erfahrung und einem globalen Netzwerk unterstützen. Ziel ist es, die drei Geschäftseinheiten langfristig weiterzuentwickeln und BASF Coatings als eigenständiges Unternehmen im Markt zu positionieren.

Kontinuität für Mitarbeiter, Kunden und Partner

Für Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und Partner ergeben sich durch die Transaktion zunächst keine unmittelbaren Veränderungen. Nach Unternehmensangaben bleiben das derzeitige Management, bestehende Geschäftsbeziehungen und der kundenorientierte Ansatz erhalten.

Der Abschluss der Transaktion wird nach heutigem Stand im zweiten Quartal 2026 erwartet. Voraussetzung sind die erforderlichen behördlichen Genehmigungen. Das Geschäft basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung in Fahrzeugserienlacken, Autoreparaturlacken und Oberflächentechnik und soll künftig als eigenständige Einheit weitergeführt werden.

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