Helmut Fischer GmbH Institut für Elektronik und Messtechnik

Geschäftsfelder:
Messtechnik im Bereich Schichtdickenmessung, Materialanalyse, Werkstoffprüfung und Härtemessung

Zielgruppen:
Qualitätssicherung in der produzierenden Industrie

Mitarbeiter:
Mehr als 800 Beschäftigte weltweit

Gesprächspartner:
Timur Altajev, General Manager Sales Germany

Interview

Was für ein Resümee ziehen Sie für das Jahr 2025?

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten sind wir mit einer konservativen Planung in das Jahr 2025 gegangen. Umso erfreulicher ist, dass sich viele negative Erwartungen für uns nicht bestätigt haben und wir dank einer unerwartet starken Auftragslage ein erfolgreiches Geschäftsjahr verzeichnen konnten.

Eine geringe Planbarkeit bleibt jedoch eine Herausforderung, die uns wohl auch 2026 begleiten wird. Denn eine Rückkehr zur Normalität ist aktuell nicht festzustellen. Doch viele Unternehmen reagieren mit bemerkenswerter Kreativität und finden neue Wege, um die veränderten Bedingungen zu meistern.

Wie haben sich ihre Zielmärkte entwickelt, gab es positive oder negative Überraschungen?

In den klassischen Segmenten von Fischer haben sich dieses Jahr deutliche negative Entwicklungen gezeigt, etwa durch Personalabbau, Abwanderung oder ausbleibende Investitionen. Gleichzeitig gab es auch positive Impulse in anderen Bereichen, die vor allem durch steigende Preise und eine erhöhte Nachfrage bestimmter Rohstoffe getrieben wurden.

Welche Erwartungen haben Sie für 2026 bezüglich der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung?

Die Herausforderung, den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken, wird uns möglicherweise noch über mehrere Jahre begleiten. Dennoch rechnen wir weiterhin mit einer positiven Entwicklung der Rohstoffmärkte und unserer Geschäftsentwicklung in den entsprechenden Segmenten. Wir blicken also mit Zuversicht auf das kommende Jahr, freuen uns auf tolle Veranstaltungen, den Austausch mit unseren Kunden und spannende neue Projekte.