Gleitschleifen

Gleitschleifen

auch Tauchschleifen genannt, ist definiert als ein spanendes Fertigungsverfahren, bei dem zwischen dem Werkstück und einer Vielzahl von Schleifkörperchips ungeregelte Relativbewegungen stattfinden. Hinsichtlich des Arbeitsergebnisses steht nicht die Verbesserung von Form und Maß im Vordergrund, sondern die Beseitigung von Graten und Oberflächenfehlern bzw. die Erzeugung bestimmter Oberflächeneigenschaften. Das Verfahren wird eingesetzt zum Entgraten, Kantenrunden, Grob- und Feinschleifen, Reinigen, Aufhellen, Glätten, Glänzen, Polieren, Entzundern oder Entrosten. Folgende Verfahrensvarianten sind bekannt: Trommelverfahren, Fliehkraftverfahren, Trägheitskraftverfahren, Vibrationsverfahren, Drehvibrationsverfahren und Tauchverfahren.

 

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► Aus dem mo Lexikon der Oberflächentechnik - in der Übersicht finden Sie weitere Begriffe.

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