Der Aspekt einer präzisen Auftragskalkulation und vor allem auch Nachkalkulation wird häufig aus Zeitmangel vernachlässigt. Besonders in Krisenzeiten, wenn der Anteil gut bezahlter Aufträge abnimmt, kann das existensgefährdend werden.

Die Lohnbeschichtung ist eine herausfordernde Sparte. Auf der einen Seite führt der starke Wettbewerb zu erheblichen Kostendruck, was die erzielbare Marge begrenzt, zum anderen kann der Schaden bei Qualitätsmängeln schnell betriebsgefährdend werden. Neben der Beherrschung des eigentlichen Handwerkes, der Vorbehandlung und Beschichtung, ist aber auch noch ein weiterer Aspekt entscheidend für die Zukunftssicherheit eines Lohnbeschichters: die Kalkulation, Preisgestaltung und bei Bedarf die Optimierung der Beschichtungskosten für einzelne Aufträge.

Gerade in schwierigen Zeiten ist die Versuchung größer als sonst, auch Aufträge anzunehmen, deren Wirtschaftlichkeit schon vorab zweifelhaft ist. Insbesondere die Tatsache, dass die direkten Kosten beim Materialverbrauch oft geradezu vernachlässigbar sind, verleitet dazu, den Arbeitsaufwand und damit die Kosten für die Anlagentechnik, aber auch die eigenen Mitarbeiter klein zu rechnen. Werden in größerem Umfang Aufträge nicht kostendeckend kalkuliert und wird diese Tendenz nicht rechtzeitig erkannt, kann das fatale Auswirkungen  Betriebsergebnis haben. Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten ist deshalb eine effiziente und vor allem zutreffende Preiskalkulation besonders wichtig.

Was rät ein erfahrener Lohnbeschichter, der seit 30 Jahren viele wirtschaftliche Hoch- und Tiefphasen erlebt und überlebt hat, anderen Unternehmen?

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