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Corona: VOA Kurzumfrage über Lage der Oberflächenveredelungsindustrie

In eine Kurzumfrage des Verbands für die Oberflächenveredelung von Aluminium e. V. (VOA) äußert die Industrie der Oberflächenveredelung als Teil der global agierenden Industrie große Besorgnis.

In einer Kurzumfrage des VOA zeigten sich deren Mitglieder besorgt über die Folgen der Coronapandemie (Bild: VOA)

Die Kurzumfrage des VOA wurde sowohl unter den Ordentlichen Mitgliedern (OM), die eloxieren, beschichten und entlacken, als auch unter den Fördermitgliedern (FÖM), beispielsweise aus der Chemie oder Pulverherstellung, durchgeführt. 90 % der OM und 100 % der FÖM zeigten sich besorgt über die Folgen der Coronapandemie. Die Mitglieder äußerten, dass ein Bestell- und Umsatzrückgang infolge der geminderten Kapazitätsauslastung aus den Bereichen Automotive, Maschinenbau, Architektur und Flugzeugbau zu verzeichnen ist (43,8 und 56,3 % OM, jeweils 75 % FÖM). Auch machen den Mitgliedsunternehmen des VOA unterbrochene Lieferketten zu schaffen (18,8 % OM, 12,5 % FÖM). Daraus folgt, dass seitens der Unternehmen der Produktionsprozess angepasst und bei den OM 46,9% der Fälle Kurzarbeit angemeldet wurde, in 28,1 % der Unternehmen ist die Kurzarbeit bereits eingeführt. Bei den FÖM sind es immerhin 37,5 %. Entlassungen gab es nur bei 6,3 % der teilnehmenden Unternehmen (OM).

Alle Unternehmen haben die Hygienevorschriften in den Unternehmen (OM 96,9%, FÖM 100 %) erweitert, schulen die Mitarbeiter zu den Hygienestandards (OM 62,5 %) und überprüfen die Einhaltung der gesetzten Standards (OM und FÖM 62,5 %). Die Maßnahmen gehen bis zur Bereitstellung von Schutzkleidung, Anpassung der Schichtmodelle, Schließung von Betriebskantinen, Ausweitung des Homeoffice, Reiseverbote für Mitarbeiter, Ausschluss fremder Personen in den Unternehmen. Die Maßnahmen haben dazu beigetragen, die akute Infektion durch das Coronavirus einzudämmen. VOA-Geschäftsführerin Dr. Alexa A. Becker stellt fest: „Jedem ist bewusst, dass eine Normalität erst dann wieder einkehren kann, wenn alle Mitbürger weltweit mit einem Impfstoff oder Medikamenten gegen das Coronavirus versorgt werden können.“

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