Oltrogge: Mit Stickstoff zum Ziel

Mikroskopische Aufnahme Lackierung
Der optische Effekt beim Einsatz von Stickstoff als Zerstäubergas gegenüber der konventionellen Lackierung mit Druckluft ist sofort sichtbar: Das Spritzbild wird sehr viel gleichmäßiger und feiner (Bild: Oltrogge)

Die Verwendung von Stickstoff als Zerstäubergas in der Nasslackierung sorgt für besonders feine und effiziente Zerstäubung des Materials, wie sie beispielsweise in der Automobillackierung gefragt ist.

Seit Jahrzehnten entwickelt das Bielefelder Unternehmen Oltrogge maßgeschneiderte Lackierlösungen für verschiedene Oberflächen, Einsatzbereiche und Branchen. Zu den innovativen Lösungen gehört unter anderem die Verwendung von Stickstoff als Zerstäubergas in der Nasslackierung. Durch die physikalischen Eigenschaften des Stickstoffs wird eine besonders feine und effiziente Zerstäubung des Materials erzielt, wie sie beispielsweise in der Automobillackierung gefragt ist. Der Effekt beim Einsatz von Stickstoff als Zerstäubergas gegenüber der konventionellen Lackierung mit Druckluft ist sofort sichtbar: Aufgrund der sehr viel feineren Struktur des Gases lässt sich in der Anlage mit weniger Druck arbeiten. Das steigert zum einen den Auftragswirkungsgrad und verringert zum anderen den Overspray. Tests in der Praxis haben gezeigt, dass Lackierbetriebe bis zu 20 Prozent an Material und damit bares Geld einsparen können. Ein weiterer qualitativer Vorteil im Vergleich zu einem konventionellen, rein mit Druckluft betriebenen Prozess ist eine konstante Zerstäubergasqualität, die für ein sehr viel gleichmäßigeres feines Spritzbild sorgt. Lackierfehler wie Orangenhaut oder Läuferbildung werden so dauerhaft vermieden. Dieser Effekt verkürzt gleichzeitig die Abluft- und Trockenzeiten, strafft die Prozesse und führt zu einer zusätzlichen Zeit- und Kostenersparnis.

Grafik Erzeugung Stickstoff
Die Erzeugung des Stickstoffs erfolgt zwischen Druckluftkompressor und Applikation (Bild: Oltrogge)

Sparsam und einfach nachrüstbar

Inhaber von Lackierbetrieben, die nun eine größere Investition befürchten, können beruhigt sein. Die Technologie kann für alle luftzerstäubenden Lackierverfahren und Nasslacke eingesetzt werden und ist jederzeit auf bestehende Anlagen nachrüstbar. Eine komplette Neuinstallation ist also nicht notwendig. Für die Installation in der eigenen Produktion wird ein Stickstoffgenerator, zum Beispiel von Oltrogge-Partner Atlas Copco, zwischen Druckluftkompressor und (Hand- oder Automatik-) Applikation installiert. Dieser sogenannte Membrangenerator filtriert beziehungsweise konzentriert den Stickstoff über eine Membrankonstellation, durch die die vorher gereinigte Druckluft hindurchströmen kann. Sie steht dann als gespeicherte Prozessluft für den Lackierprozess zur Verfügung. Interessierte, die sich von der Oberflächenqualität und der Materialersparnis überzeugen wollen, können vor einer Anschaffung das Lackieren mit Stickstoff einfach und unkompliziert testen. Über Oltrogge kann ein Stickstoffgenerator der Marke Atlas Copco kostenfrei ausgeliehen und das Lackieren mit Stickstoff in den eigenen Hallen getestet werden. Anlieferung, Installation und Inbetriebnahme erfolgen nach Aufwand.

Oltrogge GmbH & Co. KG
www.oltrogge.de

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