Insgesamt erhielten die neun Nachwuchsfachkräfte fünf Preise und zwei Belobigungen. Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels in der Galvano- und Oberflächentechnik wertet die Fachschule den erfolgreichen Abschluss als wichtigen Beitrag zur Sicherung qualifizierter Fachkräfte für die Branche.
Auszeichnungen für den Abschlussjahrgang 2026
Den ersten Förderpreis des Fördervereins Galvanicus erhielt Alexander Baldauf. Elena Feil wurde mit dem zweiten Förderpreis ausgezeichnet, Carlo Gessler erhielt den dritten Förderpreis. Weitere Preise gingen an Michael Ferahyan und Hanna Wichtlhuber. Belobigungen erhielten Leandro Anderrüti und Till Feuchter. Zur Verabschiedung gratulierten unter anderem die Abteilungsleiterin Dr. Christa Hannak, der stellvertretende Schulleiter Andrée Kedves sowie Robert Rohn vom Förderverein Galvanicus.
Technikerarbeit zur Elektromobilität
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung präsentierten Alexander Baldauf, Michael Ferahyan und Carlo Gessler ihre Technikerarbeit zur tribologischen Charakterisierung von Silber-Dispersionsschichten. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit der Dr.-Ing. Max Schlötter GmbH & Co. KG. Die Untersuchung beschäftigt sich mit der Optimierung von Steckerkontakten für Ladekabel in der Elektromobilität, um eine möglichst verlustarme Energieübertragung zur Fahrzeugbatterie zu ermöglichen.
Ausbildung startet wieder 2027
Die zweijährige Weiterbildung zum staatlich geprüften Galvanotechniker vermittelt Kenntnisse unter anderem in Galvanotechnik, Chemie, Physik, Umwelttechnik sowie Leiterplattentechnik. Ein Schwerpunkt liegt auf der engen Verzahnung von Theorie und Praxis in Zusammenarbeit mit Unternehmen der Branche. Der nächste Ausbildungsgang an der Fachschule für Galvanotechnik in Schwäbisch Gmünd beginnt im September 2027.



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