Aluminium spielt aufgrund seines geringen Gewichts und seiner vielseitigen Einsatzmöglichkeiten eine wichtige Rolle in zahlreichen Industriezweigen. Gleichzeitig stellen Werkstoffverhalten, Fertigungsprozesse und spezifische Schädigungsmechanismen hohe Anforderungen an Entwicklung, Produktion und Qualitätskontrolle.
Die zweitägige Fortbildung vermittelt Grundlagen der Schadensanalyse bei Aluminiumwerkstoffen und zeigt anhand von Praxisbeispielen typische Schadensbilder sowie deren Ursachen auf. Thematisiert werden unter anderem Gefüge- und Mikrostrukturanalysen, Bruchflächenuntersuchungen sowie Strategien zur Vermeidung von Fertigungsfehlern.
Fokus auf Korrosion und moderne Analysemethoden
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf fortgeschrittenen Untersuchungsverfahren wie der Rasterelektronenmikroskopie. Zudem werden Korrosionsmechanismen bei Aluminiumwerkstoffen sowie Methoden zur Bewertung und Vermeidung von Korrosionsschäden behandelt.
Ergänzt wird das Programm durch Fallbeispiele aus der industriellen Praxis sowie Ansätze für Ausschuss- und Schadensmanagement. Die Teilnehmer erhalten damit Einblicke in Verfahren, die zur Verbesserung der Bauteilzuverlässigkeit und zur Optimierung von Fertigungsprozessen beitragen können.
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus Entwicklung, Werkstofftechnik, Qualitätssicherung und Produktion, die Aluminiumbauteile analysieren, bewerten oder weiterentwickeln.



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