Der VDMA-Fachverband Robotik + Automation sieht trotz der aktuell zurückhaltenden Investitionsbereitschaft einen anhaltenden Trend zur Automatisierung. Nach Einschätzung von Geschäftsführer Patrick Schwarzkopf treiben vor allem Fachkräftemangel, demografischer Wandel und Fortschritte der künstlichen Intelligenz die Entwicklung voran. „Der Trend zur Automatisierung ist ungebrochen. Der demografische Wandel wird sich in den nächsten Jahren weiter verschärfen; deshalb müssen wir Tätigkeiten automatisieren, um die verbleibenden Fachkräfte zu unterstützen“, so Schwarzkopf.
No-Code-Lösungen erleichtern Einstieg in die Automation
Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen werden Robotiklösungen einfacher zugänglich. No-Code-Konzepte ermöglichen die Programmierung von Automatisierungsabläufen über grafische Bedienoberflächen, während sich Roboter per Handführung anlernen lassen. Dadurch können auch Betriebe mit kleinen Losgrößen und hoher Variantenvielfalt Automatisierung wirtschaftlich einsetzen. „Die technische Entwicklung der letzten Jahre war enorm – dadurch sinkt die Eintrittsbarriere für KMU spürbar“, sagt Schwarzkopf.
Robotik und KI auf der AMB live erleben
Auf der AMB 2026 zeigen zahlreiche Aussteller Lösungen für Robotik, kollaborative Automatisierung sowie Industrie-4.0- und IIoT-Anwendungen. Ein Schwerpunkt liegt in Halle 6 mit Anbietern wie Fanuc, Kuka, Cellro, RoboJob und Wassermann Technologie. Dort stehen Anwendungen für die automatisierte Maschinenbeschickung, Handhabungstechnik und vernetzte Fertigungsprozesse im Mittelpunkt.
Die AMB findet vom 15. bis 19. September 2026 in Stuttgart statt.



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