Diese Auszeichnung würdigt die drei besten Aufsätze aus der Fachzeitschrift ,Praktische Metallographie‘ des jeweils vorangegangenen Jahres. Die Bewertung der Beiträge erfolgt von einem Juroren-Gremium, das sich aus den Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirates der Zeitschrift zusammensetzt. Platz 1 ging an S. Dieck, M. Ecke, J. Frömert und T. Halle von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg für den Beitrag ´Gefügecharakterisierung martensitischer Q&P-Stähle – Vergleich zwischen Ätzverfahren und Rückstreuelektronenbeugung‘. Auf Platz 2 kamen A. Neidel, M. Giller, S. Riesenbeck und E. Wöhl, Siemens AG, mit dem Beitrag ,Auslagerungsversuche an Alloy 617 zur Simulation der Werkstoffversprödung im Betrieb‘. Die Drittplatzierten, R. Schnitzer, C. Hofer, S. Mayer, M. Panzenböck, D. Holec und H. Clemens von der Montanuniversität Leoben erhielten den Preis für den Beitrag ,Skalenübergreifende Gefügecharakterisierung‘.
Dazu Univ.-Prof. Dr.-Ing. Frank Mücklich: „Wir freuen uns sehr darüber, dass das spezielle Profil der Fachzeitschrift ,Praktische Metallographie‘ auch und gerade in den für ihre hohe Qualität ausgezeichneten Beiträgen sichtbar wird, in denen die Autoren neueste Erkenntnisse zu reproduzierbarer Gefügepräparation, mikroskopischer Gefügeabbildung und quantitativer Gefügeauswertung mit der weltweiten Community zu teilen. Solche Informationen sind zunehmend essentiell auch für die große Aufgabe der Digitalen Transformation der Werkstofftechnik und ihrer Qualitätssicherung.“