ASD-Kompressoren von Kaeser mit Synchronreluktanzmotoren

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Kaeser rüstet die frequenzgeregelten Schraubenkompressoren der ASD-Baureihe mit Synchronreluktanzmotoren von Siemens aus. Das neue Antriebssystem erreicht im Teillastbetrieb einen um bis zu zehn Prozent höheren Wirkungsgrad und soll damit den Energiebedarf variabler Druckluftanwendungen reduzieren.

Die Kaeser Kompressoren SE stattet die drehzahlgeregelte SFC-Variante ihrer ASD-Schraubenkompressoren erstmals mit Synchronreluktanzmotoren von Siemens aus. Die Baureihe deckt einen Volumenstrom von 3,15 bis 5,5 m³/min ab. Das gemeinsam mit Siemens entwickelte Antriebssystem verbindet Frequenzumrichter und Motor und ist für einen energieeffizienten Teillastbetrieb ausgelegt.

In modular aufgebauten Druckluftstationen können kontinuierlich laufende Kompressoren die Grundlast übernehmen, während drehzahlgeregelte Systeme den schwankenden zusätzlichen Druckluftbedarf abdecken. Gerade für diesen Teillastbetrieb weist das Synchronreluktanz-Antriebssystem einen bis zu zehn Prozent höheren Wirkungsgrad gegenüber der bisherigen Lösung auf. Die Einstufung des Gesamtsystems entspricht IES2 nach EN 50598.

Synchronreluktanzmotor kommt ohne seltene Erden aus

Der Läufer des Synchronreluktanzmotors enthält weder Aluminium oder Kupfer noch Magnete aus seltenen Erden. Stattdessen besteht er aus speziell profilierten Elektroblechen. Aufgrund dieser Konstruktion entsteht im Läufer keine zusätzliche Erwärmung durch Stromfluss. Die Regeleigenschaften sind mit denen von Synchronmotoren vergleichbar.

Für den Wirkungsgrad des Antriebssystems ist das Zusammenspiel von Frequenzumrichter und Motor entscheidend. Die Norm EN 50598 berücksichtigt neben den Einzelwirkungsgraden der Komponenten auch die Effizienz des gesamten frequenzgeregelten Antriebssystems.

Weniger Energiebedarf im Teillastbetrieb

Für die ASD-SFC-Baureihe nennt Kaeser eine mögliche Energiekosteneinsparung von durchschnittlich rund 450 Euro jährlich. Der Berechnung liegen 6.000 Betriebsstunden pro Jahr und ein Strompreis von zehn Cent je Kilowattstunde zugrunde. Die neue Antriebslösung ergänzt die bislang eingesetzten hocheffizienten IE4-Asynchronmotoren

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