Wie Lacktropfen auf Oberflächen kommen

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Bei der Spritzlackierung haben die Lacktröpfchen eine Aufprallgeschwindigkeit von etwa 20 bis 30 Metern pro Sekunde – erstaunlich gering, wenn man bedenkt wie schnell sie am Zerstäuber starten. Das Fraunhofer IPA und die Hochschule Esslingen erforschen die zugrundeliegenden Vorgänge.

Der Spritzlackierprozess setzt sich zusammen aus der Materialversorgung, der Lackapplikation, dem Ablüften und dem Einbrennen. Dabei stellt die Lackapplikation den dynamischsten Teilprozess dar, da in kürzester Zeit sehr viel passiert: Es beginnt mit der Erzeugung kleiner Lacktropfen, die im Anschluss unter Abdunstung zum Lackierobjekt fliegen, um dann schließlich auf dem Substrat aufzuschlagen.

Während sich mit der Zerstäubung und dem Tropfenflug viele Untersuchungen beschäftigen, sind im Fall von Lackieranwendungen dem Tropfenaufprall nur wenige grundlegende Studien gewidmet. Dabei ist gerade der Moment des Tropfenaufpralls entscheidend für wichtige Qualitätseigenschaften der lackierten Oberflächen wie Farbeffekt, Appearance oder Lufteinschlüsse. Diese Situation sollte ein Projekt am Fraunhofer IPA und der Hochschule Esslingen verbessern, das in diesem April abgeschlossen wurde.

Lesen Sie alle Details darüber in der September Ausgabe des Magazins für Oberflächentechnik oder gleich hier online.

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