Schraubverbindungen die dicht halten

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Ein Oberflächenspezialist hat seine Produktionskapazitäten und sein Portfolio an Gewindesicherungen erweitert. Das Unternehmen investierte in zwei moderne Sonderanlagen, mithilfe derer sich die Gewinde von Schrauben und Muttern bis zur Größe M30 so beschichten lassen, dass die Verbindung dauerhaft gesichert ist.

Ob in Maschinen oder Fahrzeugen, auf der Straße oder Schiene - immer fügen sich einzelne Bestandteile zu einem großen Ganzen. Und damit das Ganze nicht auseinander fällt, werden die Einzelteile miteinander verschraubt, verschweißt oder verklebt. Die Hauptaufgabe einer Schraub-Verbindung ist, dass sie hält. Mag es auch noch so rütteln und zerren, Öl, Salz oder Wasser die Muttern und Schrauben umspülen, sie muss fest sitzen. Um das sicherzustellen werden die Gewinde von Schraube oder Mutter mit sogenannten Gewindesicherungen beschichtet. Ein chemisches Sicherungssystem der Firma Omnitechnik zum Beispiel besteht aus einer lackähnlichen Substanz, die Klebstoff und Härter in Mikrokapseln enthält. Erst wenn die Schraube festgezogen wird, platzen die Kapseln und setzen Klebstoff und Härter frei.

Da der Schraubenhersteller in den seltensten Fällen das Beschichtungs-Know-How für funktionelle Beschichtungen besitzt, gibt es Dienstleister wie Benseler. Der Oberflächenspezialist aus Markgröningen versieht Schrauben und Muttern mit jeglicher Art von Korrosionsschutz und Gewindesicherung. Aktuell hat er  in zwei moderne Anlagen investiert und kann damit sein Full-Service-Angebot erweitern: Mit den neuen Maschinen können vollautomatisiert die Gewinde von besonders großen und langen Schrauben im Bereich M5 bis M14 in Serie beschichtet werden. Die Schütt- und Förderprozesse während der Bearbeitung sind schonend ausgelegt, so dass keine Kratzer am Produkt entstehen können.

Details dazu erfahren Sie in der mo-Ausgabe 12/2022 oder hier online!

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