Gleitlack statt Fett

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Schätzungen gehen davon aus, dass ein Viertel des weltweiten Energieverbrauchs auf Reibungsverluste zurückzuführen sind. Schmierstoffe leisten also einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit.

Überall wo sich Teile bewegen, entsteht Reibung und damit Energieverlust. Gleitlacke reduzuieren nicht nur die Reibung, sie schützen auch vor Verschleiß und Korrosion. Immer strengere gesetzliche Richtlinien erhöhen zugleich die Anforderungen an zugelassene Schmierstoffe und fordern von Herstellern neue technische Lösungen. Herkömmliche, mineralölbasierte Schmierstoffe geraten dadurch immer stärker in deren Fokus und damit auch ihre Anwender. Denn die größten Potentiale zur Verbesserung des CO2-Footprints liegen bei den sogenannten Scope-3-Emissionen, also den Emissionen in der vor- und nachgelagerten Prozesskette.
Nachhaltigkeit auf Wasserbasis. Hier bieten moderne, wasserbasierende Gleitlacke interessante Alternativen. Sie kommen ohne Minearlölbestandteile aus, ermöglichen eine Lebensdauerschmierung bei konstanten Reibungszahlen, bieten Korrosionsschutz, führen nicht zu Verunreinigungen und haben einen großen thermischen Einsatzbereich.

Lesen Sie diesen Artikel in der Ausgabe 1-2/2022 der mo oder hier in voller Länge!

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