Energieeffizienter reinigen

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Im Zuge steigender Strom-, Öl- und Gaspreise hat die Energieeffizienz in der Bauteilreinigung an Brisanz gewonnen. Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu verringern, lassen sich sowohl bei bestehenden als auch neu zu beschaffenden Reinigungsanlagen umsetzen.

Die energiesparendste und kostengünstigste Reinigung ist die, die nicht erfolgen muss. Im Umkehrschluss bedeutet dies, je weniger Reinigung erforderlich ist, um die vorgegebene technische Sauberkeit zu erreichen, desto geringer sind Energiebedarf und Kosten. Neben der Wahl des richtigen Reinigungsverfahrens und -prozesses beeinflusst die eingebrachte Verschmutzungsmenge daher den Energie- und Zeitbedarf. Hier lassen sich häufig Einsparpotenziale ohne eine technische Veränderung der Anlage kostengünstig ausschöpfen.

Dazu zählt die Überprüfung einmal festgelegter, teilespezifischer Prozessparameter. Sie werden meist anhand eines Worst-Case-Bauteils definiert, woraus Behandlungszeiten von zehn bis 15 Minuten oder auch länger fürs Reinigen, Spülen und Trocknen resultieren. Da die überwiegende Anzahl der zu reinigenden Werkstücke jedoch deutlich geringer verschmutzt ist, wird Energie und Zeit verschwendet – diese Teile werden länger als nötig gereinigt. Gelingt es, Worst-Case-Bauteile zu vermeiden und mit möglichst gering verschmutzten Werkstücken in die Anlage zu fahren, können die Behandlungszeiten deutlich verkürzt und der Energieverbrauch entsprechend verringert werden. Dies lenkt den Blick auf die Optimierung der Vorprozesse, wobei jeder Fertigungsschritt unter dem Aspekt der technischen Sauberkeit zu beleuchten ist. Ziel ist, die Nettoverschmutzung vor der Reinigung zu minimieren und konstant zu halten.

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