SurfaceTechnology Germany: Verschoben auf Oktober

Oktober statt Juni – die SurfaceTechnology Germany wird dieses Jahr wegen des Coronaviruses rund drei Monate nach ihrem eigentlich geplanten Termin vom 27. bis 29. Oktober 2020 in Stuttgart zusammen mit der Parts2clean stattfinden.

Die SurfaceTechnology Germany deckt als Horizontalmesse sämtliche Angebotsbereiche der Oberflächentechnik ab. Zu den am stärksten vertretenen Themen gehören Galvanotechnik, industrielle Plasma-Oberflächenbehandlung sowie Mikromaterialbearbeitung. Weiter gehören Strahltechnik, Thermisches Spritzen, Beschichtungsmaterialien, Oberflächenbehandlung, Umweltschutz und Versorgungstechnik, Dienstleistungen, Vorbehandlung, Reinigung sowie Mess-, Prüf- und Analysetechnik dazu. Ein Vorteil der Messe besteht in ihrem materialübergreifenden Ansatz: Sie zeigt Beschichtungsverfahren für Metall, Kunststoff, Holz, Glas und Keramik. Außerdem punktet die SurfaceTechnology Germany mit etablierten Sonderveranstaltungen zu verschiedenen Themenbereichen und dem branchenübergreifenden Anwenderforum als der zentralen Anlaufstelle für Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch auf der Messe.

Die SurfaceTechnology Germany hatte – zumindest unter diesem Namen – 2018 im Juni ihre Messepremiere gefeiert. Die vormalige O&S war in die neue Ära mit einem Flächenrekord gestartet: Die rund 300 Aussteller hatten insgesamt fast 8.300 Quadratmeter Fläche belegt. Mehr als 6.000 Fachbesucher waren an den drei Messetagen nach Stuttgart gekommen.

Hoher Anteil an Entscheidern

Zu einem großen Anteil sind es Entscheider, die auf der Messe nach Neuheiten, Lieferanten oder konkreten Lösungen für ihr eigenes Unternehmen suchen. Die meisten Fachbesucher kommen aus folgenden Anwenderindustrien: metallbe- und metallverarbeitende Industrie, Automobilbau, Maschinen- und Anlagenbau, Elektronik- sowie Kunststoffindustrie. Auch aus der Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik, der Halbleiterindustrie oder der Präzisions- und Feinwerktechnik kommen Anwender von Oberflächentechnik nach Stuttgart. 86 Prozent der Fachbesucher sind in ihren Unternehmen an Entscheidungen beteiligt. Der Anteil von Top-Managern beträgt 31 Prozent.

Zum Zeitpunkt der Verschiebung hatten sich bereits mehr als 260 Aussteller für die SurfaceTechnology Germany angemeldet – gut ein Viertel von ihnen aus dem Ausland. Mit einer Fläche von rund 8.000 Quadratmetern ist die Messe dem Rekord von 8.300 Quadratmetern bei der Vorveranstaltung 2018 dicht auf den Fersen. Das Who is Who der Branche ist dabei, unter anderem Atotech, Aucos AG, Conventya, Ditec, Gramm Technik GmbH, HSO Herbert Schmidt, KAP Surface Holding, Munk, Poligrat, Renner, Sager & Mack, Dr.-Ing. Max Schlötter, SurTec oder Walther Trowal, aus dem Ausland Lafonte, Galvabau, Nof Metal Coatings Europe S.A oder Oxkem.

Gemeinschaftsstände der Verbände

Ein wichtiger Teil der SurfaceTechnology Germany ist traditionell der Gemeinschaftsstand des Zentralverbands Oberflächentechnik (ZVO). Mit mehr als 65 Ausstellern, die mit dem ZVO nach Stuttgart kommen, macht die Gemeinschaftspräsentation gut ein Viertel der Messe aus. Schwerpunktthemen des ZVO werden unter anderem Chrom III, Industrie 4.0, Digitalisierung, Energieeffizienz und Materialeffizienz sein.

Auch der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) präsentiert sich als Partner der Messe. Sowohl auf dem eigenen Informationsstand als auch im Forum informieren VDMA-Experten über wichtige Themen und aktuelle Entwicklungen der Branche. Hierbei stehen OPC UA und das Thema LABS-Konformität im Mittelpunkt. OPC UA ist ein offener Schnittstellenstandard, der die Mechanismen der Zusammenarbeit im industriellen Umfeld definiert. Er befähigt den Maschinen- und Anlagenbau, seine Produktion digital zu vernetzen. Maschinen und Anlagen können so per Plug & Work nach Bedarf umgestaltet werden – unabhängig von welchen Herstellern die Maschinen und Komponenten in der Produktion stammen. Der VDMA erarbeitet zusammen mit seinen Mitgliedsunternehmen OPC UA Companion Specifications auch im Bereich Oberflächentechnik. Ziel ist es, dem Betreiber standardisierte Maschinen- und Prozessdaten bereitzustellen und den Integrationsaufwand dieser Maschinen in eine Produktion deutlich zu reduzieren.

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