Hochgeschwindigkeits-Flammspritzen (HVOF)

Beim Hochgeschwindigkeitsflammspritzen dient ein mit Überschallgeschwindigkeit ausströmender Gasstrahl hoher Temperatur zum An- oder Aufschmelzen sowie zum Beschleunigen des pulverförmigen Spritzwerkstoffs. Durch das Realisieren von hohenGasflüssen und Verbrennungsdrücken lassen sich Partikelgeschwindigkeiten von über 550 m/s erreichen. Die damit verbundenen hohen Aufprallgeschwindigkeiten der Spritzpartikel ermöglichen das Herstellen von dichten Schichten mit sehr guter Anbindung auf der zu beschichtenden Oberfläche.
Der Einsatzbereich des HVOF-Verfahrens erstreckt sich auf die Verarbeitung vonHartmetallschichten (Cermets), bei denen in eine weiche und zähe metallische Matrix harte Phasen wie Karbide der Übergangsmetalle (Cr, W) eingebettet werden. Diese Schichten werden in erster Linie im Bereich des Verschleißschutzes aufgrund ihrer günstigen Eigenschaften bei abrasiver und erosiver Beanspruchung eingesetzt.

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