Voltametrie

ist ein Messverfahren in der chemischen Analytik, bei dem mit Hilfe von drei Elektroden (Arbeits-, Bezugs- und Gegenelektrode) Stromdichte-Potentialkurven ermittelt werden. Als Arbeitselektroden verwendet man Feststoffelektroden (Platin-, Gold-, Glaskohlenstoff-) oder Quecksilberelektroden. Der Spezialfall einer tropfenden Quecksilberelektrode wird als Polarographie bezeichnet. Voltametrische Untersuchungen dienen zur qualitativen (über das Potential) und quantitativen (mit Hilfe der gemessenen Stromdichte) Analyse von oxidierbaren bzw. reduzierbaren Substanzen (Metallkationen, anorganische/organische Anionen, Neutralmoleküle) in der jeweiligen Probelösung. Die Nachweisgrenze liegt bestenfalls bei 10-9 bis 10-10 g/l.