Tauchen/Tauchlackieren

ist die einfachste Möglichkeit, Gegenstände zu beschichten. Die Werkstücke werden in den Lack eingetaucht und nachdem sie benetzt sind, wieder herausgezogen. Der flüssige Lack haftet auf der gesamten Oberfläche, bei Hohlräumen auch auf den Innenflächen und wird danach wie bei allen anderen Lackierverfahren getrocknet und gehärtet. Das Tauchlackieren wird vorwiegend für Massengüter und in der Serienfertigung angewendet. Allerdings können durch Tauchlackieren keine sehr hohen dekorativen Qualitäten erreicht werden. Deshalb findet dieses Verfahren vor allem in Bereichen statt, in denen die Anforderungen nicht allzu hoch sind (Grundierungen, Landmaschinen). Das Hauptkriterium für die Einteilung der Tauchlackierverfahren ist der Mechanismus der Lackabscheidung auf der Werkstückoberfläche. Man unterscheidet folgende Verfahren:

Konventionelles Tauchen in Lösemittellacke oder Wasserlacke

● Kathodisches Elektrotauchlackieren (KTL)

● Anodisches Elektrotauchlackieren (ATL)

● Autophoretische Beschichtung (stromlos)

● Wirbelsintern