Streufähigkeit

ist ein Maß für die Fähigkeit eines Elektrolyten, bei der galvanischen Metallabscheidung an allen Stellen der Kathode - auch bei jeweils verschiedenen Abständen zur Anode - eine annähernd gleichmäßige Schichtdicke des Metallüberzugs zu bewirken. Zur Bestimmung der Streufähigkeit kann man die Haring-Blum-Zelle verwenden. Das Streuvermögen wird von den geometrischen Gegebenheiten (hervorstehende Stellen) des Werkstücks und der dadurch bewirkten primären Stromdichteverteilung beeinflusst. Weiterhin ist die durch elektrochemische Polarisation bestimmte sekundäre Stromdichteverteilung zu beachten.