Salzbadreinigung

Geschmolzene Salzbäder (Badtemperatur 200 bis 650 °C) können genutzt werden, um zumeist metallische Bauteile von einer Vielzahl von anhaftenden Substanzen wie Ölen, Fetten, Farben, Lacken, Beschichtungen, Oxiden, Wachsen, Gläsern, Kunststoffen oder Formsand zu reinigen. Die Bauteile werden wie bei der Tauchreinigung in ein Salzbad gebracht. Die Entfernung der Verunreinigung wird dabei zumeist durch eine thermochemische Reaktion zwischen dem flüssigen Salz und der Verunreinigung erreicht. Die thermochemische Reaktion wird durch ein Heizsystem, welches sich je nach Anwendungsverfahren unterscheidet, unterstützt. Die Beheizung der Schmelze kann elektrisch, durch Gas oder nach dem Natriumhydridverfahren erfolgen.