Reinigung mit überkritischem CO2

Bei diesem Reinigungsverfahren wird das Kohlendioxid in seiner überkritischen Phase als Lösungsmittel verwendet. Die physikalischen Eigenschaften dieser turbulenten Phase liegen zwischen denen der flüssigen und der gasförmigen Phase. Der Vorteil gegenüber der Reinigung mit flüssigem Kohlendioxid liegt darin, dass die überkritische Phase eine geringere Viskosität und Oberflächenspannung aufweist, so dass auch kleinste Spalte und feinste Poren gereinigt werden können. Die Reinigung findet bei einer Temperatur von 35 bis 65 °C und einem Druck von 138 bis 276 bar statt. Die gereinigten Bauteile weisen einen hohen Grad der Reinheit auf. Die Menge der zurückbleibenden Verunreinigungen beträgt meist weniger als

100 mg/m². Außerdem sind die Bauteile nach der Reinigung trocken, so dass ein zusätzlicher Schritt der Trocknung nicht erforderlich ist.