Polieren

ist ein sich oft an das Schleifen anschließendes Behandlungsverfahren, bei dem auf mechanischem, chemischem oder elektrischem Wege eine ebene Metalloberfläche erzeugt wird (Rautiefe < 10 µm). Beim mechanischen Polieren bearbeitet man das Werkstück mit einer rotierenden, mit Tuch oder Samt bespannten Scheibe, auf der sich ein feinkörniges Poliermittel befindet (Aluminiumoxid Al2O3, Chrom(III)oxid Cr2O3, Eisen(III)oxid Fe2O3, Magnesiumoxid MgO, Siliciumcarbid SiC). Die Metalloberfläche wird dabei in einer sehr dünnen Schicht durch Druck und Wärme plastisch; es entsteht ein beweglicher Film, der beim Polieren in die Vertiefungen der Oberfläche gelangt und diese dadurch einebnet.