Lichtbogenspritzen

zwischen zwei Metallspritzdrähten von 1–2 mm Durchmesser wird ein Lichtbogen gezündet. Das geschmolzene Drahtmaterial wird über eine Druckdüse zerstäubt und auf das Substrat geschleudert. Als Funktion der Stromstärke und der Abbrandgeschwindigkeit wird der Draht über eine regelbare Vorschubeinrichtung nachgeführt. Mit dieser Technik erreicht man eine bessere Haftung der aufgebrachten Schicht, da die Metalltröpfchen höher erhitzt werden als beim Flammspritzen und teilweise mit dem Substrat und teilweise untereinander verschweißen. Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Flammspritzen liegt in der geringeren thermischen Belastung des Werkstücks durch Strahlungswärme.