Galvanisiergerechtes Konstruieren

Herstellung der für das Galvanisieren vorgesehenen Werkstücke unter Berücksichtigung bestimmter Kriterien, um bei der Metallabscheidung ein optimales Ergebnis zu erzielen. Zusammensetzung und Oberflächenbeschaffenheit des zu beschichtenden Grundmaterials müssen so gewählt werden, dass eine ausreichende Haftung des Überzugs gewährleistet ist. Das Werkstück darf keine inneren Spannungen aufweisen, da diese die Wasserstoffversprödung fördern. Um eine möglichst gleichmäßige Beschichtung zu erhalten, muss die Form der Teile so gewählt werden, dass sich eine günstige Verteilung der Stromdichte und damit auch der Schichtdicke einstellt (zu hohe Stromdichte = hohe Schichtdicke, zu niedrige Stromdichte = geringe Schichtdicke). Bei Außen- und Innenkanten sind abgerundete Formen gegenüber eckigen Formen zu bevorzugen. Unebene Oberflächen sind zu vermeiden, da diese an exponierten Stellen zur Bildung von Knospen und Wülsten führen. Die Auswahl der Materialien und die Konstruktion der Bauteile müssen so aufeinander abgestimmt sein, dass sich ein wirtschaftlicher Betrieb ergibt.