Galvanisieren

Elektrolytische Herstellung von Metallüberzügen auf einem elektrisch leitenden Grundmaterial. Zur Metallabscheidung wird der Grundwerkstoff als Kathode geschaltet; die für die Elektrolyse benötigten Metallionen sind bereits im Galvanisierbad enthalten und werden im Laufe des Verfahrens entweder durch Auflösung der Anode oder (bei unlöslichen Anoden) durch Zugabe von neuem Metallsalz ergänzt. Galvanisiert wird oft mit Gleichstrom, der einem Gleichrichter entnommen wird. Die Badtemperatur liegt bei 20 – 90 °C, die Stromdichte kann Werte von 0,1 bis zu 1000 A/dm² annehmen. Das Galvanisierverfahren wird u.a. beim Verchromen und Verkupfern angewendet.