Fällungsanalyse

ist die Bezeichnung für:

Fällungstitration:

Verfahren zur quantitativen Analyse eines in gelöster Form vorliegenden Stoffes durch Zugabe definierter Mengen einer Maßlösung. Das in der zugesetzten Lösung enthaltene Reagenz bildet mit dem zu bestimmenden Stoff einen schwerlöslichen Niederschlag. Der Endpunkt der Titration kann mit Indikatoren oder potentiometrisch erkannt werden. Beispiel: der Chloridgehalt einer Lösung lässt sich durch Zutropfen einer eingestellten Silbernitratlösung feststellen, wobei sich schwerlösliches Silberchlorid bildet:

(Cl¯ + Ag+ AgCl↓). Als Indikator ist z.B. Chromat CrO4 2- geeignet, das nach der quantitativen Ausfällung der Cl¯ -Ionen mit überschüssigem Ag+ einen rotbraunen Silberchromat-Niederschlag ergibt: 2 Ag+ + CrO42- → Ag2CrO4↓. Auch eine potentiometrische Endpunktbestimmung ist hier möglich.

Gravimetrie:

quantitative Analyse einer gelösten Substanz durch deren Ausfällung mit einem geeigneten chemischen Fällungsmittel oder auf elektrolytischem Wege. Der erhaltene Niederschlag wird anschließend in eine definierte, wägefähige Form überführt (z.B. durch Filtrieren, Auswaschen und Trocknen bzw. Glühen).