Elektrostatisches Wirbelbadverfahren

für einfach geformte Kleinteile eignet sich das elektrostatische Wirbelbadverfahren (Brennenstuhl-Verfahren), welches eine Variante der elektrostatischen Pulverbeschichtung (EPS) ist. Die Beschichtung der Kleinteile erfolgt in einer Beschichtungskammer aus Kunststoff. Im Bodenbereich der Beschichtungskammer befindet sich ein an Wechsel-Hochspannung liegendes Elektrodensystem, das die Pulverteilchen und den Boden ständig umpolt, so dass durch die gegenseitigen Abstoßungsreaktionen das Pulver aufgewirbelt wird. Mittels eines überlagerten Gleich-Hochspannungsfeldes zwischen dem Elektrodensystem und den geerdeten Kleinteilen werden die aufgewirbelten und aufgeladenen Pulverteilchen schließlich wie beim EPS-Verfahren abgeschieden. Nicht abgeschiedenes Pulver fällt auf den Boden der Beschichtungskammer zurück und wird erneut aufgewirbelt. Somit entsteht kein Materialverlust. Da keine Sprühpistolen und kein Rückgewinnungssystem erforderlich sind, ergeben sich einfache, kompakte Anlagen sowohl mit manueller Beschickung der Beschichtungskammmer als auch für automatischen Durchlauf.