Elektronenstrahltrocknen

Beim Elektronenstrahltrocknen erfolgt durch das Auftreffen von Elektronen auf Monomeren eine radikalische Polymerisation. Elektronenstrahlen sind β-Strahlen, die durch Anlegen einer Beschleunigungsspannung (300 keV) an einer Glühkathode erzeugt werden. Das Elektronenstrahltrocknen eignet sich zum Härten von ungesättigten Polyestern, Polyurethanen, Epoxidharzen, PE, PVC, PP und anderen. Es können alle Grundmaterialien getrocknet werden; Einschränkungen durch die Geometrie des Werkstücks bestehen nur insofern, dass der Elektronenstrahl die Werkstückoberfläche treffen muss. Elektronenstrahltrocknungsanlagen erfordern durch Strahlenschutzeinrichtungen hohe Investitionskosten.