Elektroerodieren

ist ein Verfahren zur Metalloberflächenbehandlung, bei dem durch Funkenüberschläge im Entladungskanal kleine Metallteilchen mechanisch von einem positiv gepolten Werkstück abgetragen werden. Die negative Elektrode ist als Werkzeug ausgebildet, welches durch seine vorgegebene Form eine gezielte Erosion an bestimmten Stellen des Werkstücks ermöglicht. Beide Elektroden befinden sich in einem Dielektrikum (inerte Flüssigkeit). Die beim Funkenüberschlag freigesetzte Energie wird in mechanische und thermische Energie umgewandelt, auf der Metalloberfläche bildet sich eine Kraterstruktur aus.